Der Leitantrag der LAK Bayern "Weiterentwicklung der Hochschulen - Neue Ansprüche in Lehre und Inklusion" beinhaltet die schwerpunktmäßige Arbeit der LAK Bayern für die kommenden Monate. Dazu gehören das Thema "Inklusion", "Qualität der Lehre" und "Berufungsverfahren". Auf den Sitzungen werden die drei Themen diskutiert und im Anschluss ein Positionspapier verfasst werden ...
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Die LAK Bayern unterstützt die Forderung der Bayerischen Studentenwerke zur Einrichtung eines Nothilfefonds für Studierende in Bayern ausdrücklich und begleitet diese durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit ...
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Seit mehreren Wochen hat das Coronavirus Bayern und die ganze Welt fest im Griff. Besonders die Auswirkungen auf das öffentliche Leben fordern alle Menschen stark heraus. Auch die bayerischen Studierenden sind in besonderer Weise davon betroffen. Zurzeit werden viele Regelungen für das kommende Semester diskutiert und getroffen. Als LAK Bayern schließen wir uns dem öffentlichen Konsens an, keine weitere Semesterverschiebung oder gar ein ausfallendes Semester zu fordern. Stattdessen sprechen wir uns für ein besonderes Semester aus, das außerhalb der Regelstudienzeit stattfindet, dabei die Studierbarkeit berücksichtigt und demzufolge keinem Studierenden Nachteile durch die aktuelle Situation entstehen. Grundsatz ist hierbei der Aspekt ...
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Die LAK Bayern unterstützt die Petition „Kann-Semester – Gleiche Chancen für alle Studierenden!“ und bittet den Petitionssteller um Nennung als unterstützende Organisation im Petitionstext ...
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Für Studierende, welche sich aufgrund wegfallenden Einkommens in einer finanziellen Notlage befinden, muss vom Bund ab dem 30.03. eine Soforthilfe ohne vorherige Bedürftigkeitsprüfung im Umfang von 3000,- Euro vergeben werden. Bei der nachträglichen Feststellung der Bedürftigkeit übernimmt der Bund die Kosten der Soforthilfe. Im Nichtbedürftigkeitsfall wandelt sich die Zahlung in einen zinslosen Kredit um, der mit Ablauf von 10 Jahren fällig wird ...
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Die LAK Bayern spricht sich gegen die in der Novelle des Berufsbildungsmodernisierungsgesetzes neu eingeführten beruflichen Fortbildungsbezeichnungen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ aus. Die LAK Bayern ist der Auffassung, dass Bildungsabschlüsse der beruflichen Bildung und des akademischen Lernens gleichwertig sind. Diese Gleichwertigkeit, beschrieben durch die Niveaus des Europäischen Qualifikationsrahmens, darf aber nicht zu einer Gleichsetzung der beiden Bildungswege mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Kompetenzzielen führen. Die neuen Bezeichnungen zum Abschluss einer beruflichen Ausbildung bergen im hohen Maße eine Verwechslungsgefahr mit den etablierten akademischen Abschlussbezeichnungen „Bachelor“ und „Master“ und lassen daher Transparenz und Eindeutigkeit vermissen. Hierdurch werden unterschiedliche Bildungswege mit fast identischen Bezeichnungen ...
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Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern ist der Zusammenschluss der Studierendenvertretungen aller Hochschulen Bayerns. Ziel der LAK Bayern ist es, dem landesweiten Erfahrungsaustausch und der Zusammenarbeit der Studierendenvertretungen Bayerns bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu dienen. Als landesweites Vertretungsorgan für den zweitgrößten Bildungsstandort Deutschlands mit mehr als 390.000 Studierenden ist es unser Anspruch, dieses Ziel professionell und gewissenhaft zu verfolgen. Ein wichtiger Schritt zur Verstetigung unserer Arbeit ist daher die Schaffung einer rechtlichen Grundlage, welche die LAK Bayern als Landesstudierendenvertretung im Hochschulgesetz festschreibt. Eine gesetzliche Verankerung wäre – neben den daraus resultierenden Rechtsfolgen – auch ein Zeichen der Anerkennung für die mehr ...
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Die LAK Bayern setzt sich für die flächendeckende Etablierung des offenen Publikationsmodells „Open Access“ ein.
Open Access bezeichnet den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie deren Publikation unter einer freien Lizenz. Die Veröffentlichung unter Open Access Bedingungen führt nachweislich zu besserer Sichtbarkeit von Forschung sowie einem partizipativeren Zugang aller Gesellschaftsmitglieder zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Forschung, die an staatlichen Hochschulen stattfindet und damit aus öffentlichen Geldern subventioniert wird, sowie deren Ergebnisse müssen der Gesellschaft mit den minimal möglichen Hürden zugänglich gemacht werden. Auch ist es nicht nachvollziehbar, warum der Zugang zu primär aus öffentlichen Geldern finanzierten Forschungsergebnissen durch entsprechende Verlagslizenzierungen erneut für ...
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Seit der Agenda 21, beschlossen 1992 von den Vereinten Nationen, wird den Hochschulen eine besondere Verantwortung für eine nachhaltigere Entwicklung der Gesellschaft zugewiesen; sie bilden die EntscheidungsträgerInnen aus, die die Anforderungen an komplexe und nachhaltige Entscheidungen umsetzen müssen. Die gemeinsame Erklärung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der deutschen UNESCO-Kommission zur Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung von 2010, der Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft von 2017 sowie die Fortsetzung des HRK-Papiers „Für eine Kultur der Nachhaltigkeit“ von 2018 verweisen als weitere in einer Reihe von politischen Erklärungen der letzten Jahre auf die besondere Rolle von Hochschulen:
Als ...
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Die Digitalisierung durchdringt immer mehr Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens. Die bayerische Hochschullandschaft macht aktuell nur unzureichend von den vielfältigen Möglichkeiten Gebrauch, die die Digitalisierung sowohl für den Einzelnen als auch für Organisationen in ihrer Gesamtheit bietet. Daher haben wir als Landes-ASten-Konferenz, der Zusammenschluss der bayerischen Studierendenvertretungen, folgende Positionierung gefasst und möchten Denkanstöße für eine digitale und moderne Hochschule bieten. Die Domänen, in denen Digitalisierungsprozesse an den Hochschulen eine Rolle spielen, sind vielfältig, sodass die Positionierung sich in die Digitalisierung der Bereiche „Lehre“, „Verwaltung“, „Infrastruktur“, „Datenschutz“ und „Digitalstrategie“ gliedert. Digitalisierung in der Lehre
Gerade an den Hochschulen gilt es, ...
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Die Landes-ASten-Konferenz (LAK) Bayern ist der Zusammenschluss der Studierendenvertretungen aller staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen Bayerns. Hierzu gehören gegenwärtig die 19 Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zwölf Universitäten, acht Kunsthochschulen, sieben Privathochschulen sowie die Hochschule für Politik. Mit mehr als 390.000 Studierenden ist Bayern der zweitgrößte Bildungsstandort Deutschlands. Daraus resultiert eine bedeutsame Verantwortung für die Vertretungsorgane der Studierenden – sowohl auf Ebene der Hochschulen, des Landes als auch in bundespolitischen Fragen. Als landesweites Vertretungsorgan einer so großen Studierendenschaft sind wir uns dieser Verantwortung bewusst und nehmen diese aktiv in unserem Handeln wahr. Die Bereitschaft der Studierendenvertretungen Bayerns sich auf Landesebene einzubringen, ...
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Die LAK Bayern sieht mit großer Besorgnis, dass diskriminierende Äußerungen, die noch vor wenigen Jahren in der Öffentlichkeit undenkbar gewesen wären, heute wieder salonfähig sind. Es hat sich gezeigt, dass sowohl Rassismus, Antisemitismus und Sexismus, als auch die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und die Benachteiligung von Menschen auf Grund ihrer Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer sexuellen Neigung oder Identität, immer noch Teil unserer Gesellschaft sind. Besonders in den sozialen Netzwerken wird schamlos gehetzt und Hass propagiert. Die LAK Bayern hält es in dieser Situation für wichtig, sich klar für Offenheit und Toleranz und somit gegen Diskriminierung in jeder ...
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Die Landes-ASten-Konferen Bayern (LAK) lehnt den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) in der derzeitigen Form ab und spricht sich für eine grundlegende Überarbeitung des DQR aus. In der derzeitigen Fassung beinhalten die höheren DQR-Niveaustufen die jeweiligen Fachkompetenzen und Personalen Kompetenzen auch aller niedrigeren DQR- Niveaustufen. Dies entspricht nicht der Lebenswirklichkeit. So hat eine Facharbeiterin bzw. ein Facharbeiter, die dem DQR-Niveau 5 ugeordnet wird, ganz andere Kompetenzen erworben als ein Bachelorabsolvent bzw. eine Bachelorabsolventin, welche dem DQR-Niveau 6 ugeordnet wird. Gerade die duale Ausbildung in Deutschland vermittelt in hohem Maße praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einem eher theoretisch angelegten Studium so nicht erreicht werden können. Die ...
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Studierendenvertretungen ausfinanzieren! Die Landes-ASten-Konferenz Bayern (LAK Bayern) fordert alle im Bayerischen Landtag vertretenden Parteien und die Bayerische Landesregierung auf, den Studierendenvertretungen der Hochschulen die zur Erfüllung ihren Aufgaben erforderlichen Haushaltsmittel in hinreichender Höhe zur Verfügung zu stellen. Die den Studierendenvertretungen derzeit zugewiesenen Mittel sind nicht ausreichend, um die Erfüllung der Aufgaben der Studierendenvertretung gemäß Art. 52 Abs. 4 BayHSchG sicherzustellen. Die den Studierendenvertretungen zugewiesenen Mittel sind daher signifikant zu erhöhen. Dabei ist der den Studierendenvertretungen zuzuweisende Betrag pro Studierendem an das Niveau der Mittel anzupassen, welches den deutschen Hochschulen außerhalb Bayerns zur Verfügung steht ...
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Hochschulen (und zuständige Ministerien) müssen die einheitliche Strukturierung ihrer Lehramtsstudiengänge bundesweit vorantreiben und möglichst bald abschließen. Dies muss immer unter Berücksichtigung der spezifischen Herausforderungen der Lehrer*innenbildung durchgeführt werden. Der Abschluss eines Bachelors mit Lehramtsoption muss die Zulassung zu allen Masterstudiengängen ermöglichen. Die Einrichtung einer School of Education im Sinne einer Fakultät zur besseren Koordinierung aller am Lehrer*innenbildungsprozess beteiligten Akteur*innen an Hochschulen soll ein guter Ansatz sein. Dem eigenständigen Charakter der Lehrer*innenbildung kann durch diese Art der wertschätzenden Institutionalisierung und dauerhaften Vernetzung entsprochen werden. Eine stärkere Anregung zur frühzeitigen und ehrlichen Reflexion der eigenen Erwartungen und Potentiale durch Beratungsangebote zu Studienbeginn ...
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Vor Studienbeginn hat man sich die Frage zu stellen, an welcher Hochschule man studieren möchte. Viele Studieninteressierte orientieren sich bei dieser Wahl auch an Rankings von Studiengängen, wobei das Ranking des Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) dabei einer der prominenteste Vertreter ist. Grundsätzlich sollten Hilfen und Anhaltspunkte geboten werden, die eine Entscheidung für die Studienortswahl erleichtern. Die LAK Bayern sieht jedoch in Hochschulrankings, insbesondere im CHE-Ranking, nicht den geeigneten Weg, diese Anhaltspunkte zu liefern. Hochschulrankings suggerieren den Eindruck, die Güte eines Studiengangs sei verallgemeinerbar und messbar. Das CHE-Ranking basiert zu einem großen Teil auf der Befragung von Studierenden. Die abgefragten Faktoren ...
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Einleitung Der bayerische Landtag hat im April 2013 sowohl die Abschaffung, als auch Kompensation der Studiengebühren zum Wintersemester 2013/14 beschlossen und im „Bildungsfinanzierungsgesetz“1 gesetzlich geregelt. Darin wird folgendes vorgegeben:
  • Pro Jahr werden bayernweit 189 Mio. Euro kompensiert (=100%) und als Studienzuschüsse bezeichnet.
  • Die Verteilung auf die Universitäten und Hochschulen wird nicht im Gesetz geregelt, sondern vom Wissenschaftsministerium durch Verwaltungsvorschrift bekanntgegeben. Bis dato existiert diese Verwaltungsvorschrift nicht!
  • Die Verwendung bleibt weiterhin der „Verbesserung der Studienbedingungen“ vorbehalten. (Art. 5a, Abs 1, Hochschulgesetz)
  • Die StudentInnen sind weiterhin paritätisch (also exakt mit der Hälfte der Stimmen) in den Gremien zu beteiligen.
  • Aus Studienzuschüssen ...
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Die LAK Bayern spricht sich gegen formelle und informelle Anwesenheitspflichten aus. In begründeten Ausnahmefällen, welche eine praktische Ausbildung umfassen, kann diese eingefordert werden ...
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Hochschulen leben von einer aktiven Teilhabe all ihrer Mitglieder. Das Treffen von Entscheidungen muss daher unter Berücksichtigung aller Interessen gleichermaßen erfolgen. Die Dominanz einer einzigen Statusgruppe gegenüber anderen lehnt die Landes-ASten-Konferenz ab. Zunächst ist jedes Mitglied an einer Hochschule individuell zu betrachten, alle Mitglieder haben denselben Stellenwert. In der Praxis zeigt sich, dass die Universitätsangehörigen bezüglich ihrer Interessen, alltäglichen Herausforderungen und Probleme in vier Statusgruppen kategorisiert werden können:
  • die Gruppe der Professorinnen und Professoren
  • die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 1
  • die Gruppe der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • die Gruppe der Studierenden Um eine Entscheidungsfindung in akademischen Gremien ...
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Abschaffung der Überprüfung der Verfassungstreue bei der Einstellung für den öffentlichen Dienst in Bayern Die Landes-Asten-Konferenz setzt sich für die Abschaffung des Abschnitts "G" in den Berufs- und Einstellungsinformationen für den öffentlichen Dienst - insbesondere an den Hochschulen - in Bayern ein. In diesen soll die Verfassungstreue anhand einer Liste von Organisationen und Parteienüberprüft werden, bei denen eine Mitgliedschaft "unvereinbar mit den Pflichten eines im öffentlichen Dienst Beschäftigten" stehen sollen ...
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Für die Unabhängigkeit der Studierenden in Bayern – für die Wiedereinführung einer Verfassten Studierendenschaft! Demokratische Partizipation und verantwortliche Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens sind notwendige Basis einer demokratischen Gesellschaft, die die Teilhabe aller in ihr lebenden Individuen voraussetzt. Da demokratische Partizipation im direkten Lebensumfeld der Menschen beginnt, ist es unabdingbar, auch an Hochschulen im Rahmen einer verfassten Studierendenschaft eine demokratische Organisation der StudentInnen und damit eine eigenverantwortliche Vertretung der Interessen der Studierenden zu ermöglichen. Zu den Rechten und Pflichten der Studierendenschaft gehören:
  • Wahrnehmung der hochschulpolitischen, fachlichen und fachübergreifenden sowie   der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studierenden
  • Förderung der ...
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Studentischen Wohnraum stärken! Die Landes-Asten-Konferenz fordert die verschiedenen Akteurinnnen und Akteure auf Landes, Kommunal- und Bundesebene dazu auf, den sozialen Wohnungsbau als ihre jeweilige Verpflichtung anzuerkennen! In den vergangenen Jahrzehnten wurde der soziale Wohnungsbau zusehends vernachlässigt, Städte- und Ländereigentum sogar an private Akteure und Akteurinnen verkauft. Diese Entwicklung lässt nicht nur Raum zur Sorge, es lässt sich bereits an vielen Orten eine große Problematik erkennen. Vor allem in den Hochschulstädten ist bezahlbarer Wohnraum rar, auf die privaten Objekte wird vermehrt spekuliert, Wohnraum wird luxuriös saniert und damit unbezahlbar gemacht. Darüber hinaus können die Wohnheime für Studierende den Bedarf bei Weitem ...
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Die LAK Bayern sieht Bildung, Lehre und Forschung in der Verantwortung, einen Beitrag zu einer friedlichen Welt zu leisten. Es ist Aufgabe von Bildung und Wissenschaft, die Ursachen von Krieg und die Bedingungen und Möglichkeiten für Frieden zu ergründen. Letztere müssen erforscht und gelehrt werden. Um diesen Grundsatz nicht zu gefährden, müssen öffentliche Bildungs- und Forschungseinrichtungen als Institutionen der Zivilgesellschaft erhalten bleiben. Der Einfluss des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg), der Bundeswehr, der Rüstungsindustrie und ihr nahestehenden Industrie auf Bildungs- und Forschungseinrichtungen stehen diesem Grundsatz entgegen und zielen auf die Vorbereitung, Akzeptanz und Normalisierung von Krieg als Mittel der Politik ab ...
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Die LAK Bayern lehnt jegliche Bildungsarbeit des Verfassungsschutzes ab. Politische Bildungsarbeit ist obligat kritisch und staatlich unabhängig sowie frei und qualifiziert zu leisten. Staatliche Organisationen dürfen nur zur politischen Bildung beitragen, wenn diese zu den, durch die entsprechenden Legislativorgane legitimierten Institutionen und Einrichtungen, gehören. Die LAK Bayern setzt sich dafür ein, dass bei der Organisation, Verwaltung und bei Veranstaltungen, insbesondere bei Bildungsveranstaltungen, in allen Strukturen und Organen der Studierendenvertretungen der Hochschulen nicht mit den Ämtern für Verfassungsschutz des Landes und des Bundes kooperiert wird. Bei der Auseinandersetzung mit dem von den Ämtern für Verfassungsschutz bereitgestellten Informationsangebot und Publikationen, gemäß Artikel ...
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Die Sprecherinnen und Sprecher und die Mitglieder der Landes-ASten-Konferenz setzen sich gegenüber dem Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie weiteren politischen Akteurinnen und Akteuren dafür ein, dass in allen Rechtsvorschriften, ministerialen Verordnungen sowie in der formellen und informellen Kommunikation der Begriff Studentenwerk durch den Begriff Studierendenwerk und Studentenwohnheime in Studierendenwohnheime ersetzt werden ...
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Die Sprecherinnen und Sprecher und die Mitglieder der Landes-ASten-Konferenz setzen sich gegenüber dem Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, den Hochschulleitungen sowie weiteren politischen Akteurinnen und Akteuren dafür ein, dass im Sinne der Internationalisierung des Studiums der Ausbau an Sprachkursen erfolgt. Zusätzlich müssen mehr Mittel für die akademischen Austauschprogramme zur Verfügung gestellt werden. Die Landes-ASten-Konferenz fordert erneut und mit Nachdruck das Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Hochschulleitungen auf, die Lissabon-Konvention endlich flächendeckend umzusetzen. Des Weiteren sieht es die Landes-ASten-Konferenz als notwendig an, dass den Gaststudierenden eine bessere Infrastruktur (Wohnungen, Sprachkurse, soziale Betreuung) an bayerischen Hochschulen geboten wird ...
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Die Landes-ASten-Konferenz verpflichtet sich, in allen ihren Protokollen, Interviews, Pressemitteilungen und allen weiteren Formen der formellen und informellen Kommunikation, innerhalb als auch außerhalb der eigenen Strukturen sich einer geschlechterneutralen bzw. geschlechtergerechten Sprache zu bedienen. Damit soll der Forderung, alle Geschlechter gleichberechtigt zu behandeln, innerhalb der Landes-ASten-Konferenz Rechnung getragen werden. Dies soll mittels der bereits durch die Europäische Union 1999 implementierte Amsterdamer Erklärung zum Gender Mainstreaming geleistet werden, da sich laut diesem Ansatz nur dann eine tatsächlich gleichgestellte Gesellschaft entfalten kann, wenn sie auch in ihrer Gesamtheit angesprochen und genannt wird. Um eine Handhabe zur Umsetzung dieses Beschlusses zu erlangen, soll ...
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Sexismus wird definiert als das Resultat aus sexueller Diskriminierung und Machausübung. Dies muss an den Hochschulen, als Katalysator für den gesellschaftlichen Wandel, im besonderen Maße angegangen werden. Hierzu muss der alltägliche Sexismus an den Hochschulen aufgedeckt, sichtbar und anklagbar gemacht werden. Die patriarchalen Strukturen innerhalb der Hochschulen, die gerade in Bayern „top down“ gesteuert werden, dürfen Sexismen nicht weiterhin strukturell begünstigen oder gar legitimieren. Die Hochschulen dürfen nicht als Plattform für verschiedene Auswüchse des Sexismus dienen. Weder in Form zum Beispiel von Werbung, kommerziellen Veranstaltungen, Rekrutierungsmessen oder in Angestelltenverhältnissen. Gerade innerhalb von Abhängigkeitsverhältnissen zwischen Studierenden und Dozierenden können Situationen entstehen, ...
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Die Landes-Asten-Konferenz Bayern betont nachdrücklich die Bedeutung einer ausgeglichenen Hochschullandschaft mit einer paritätischen Partizipation aller Statusgruppen. Ausgeglichen im Hinblick auf die Verteilung der Mittel zur Finanzierung der Hochschulen und deren gemeinsames Agieren auf Augenhöhe gegenüber Bund und Land. Daher lehnt sie die zunehmende Ausbildung von konkurrierenden Hochschulverbänden ab. Gerade innerhalb des Bildungssystems gilt es gemeinsam an der Fortentwicklung und Ausrichtung der Hochschulen zu arbeiten. Exklusive Verbände zu gründen kann hierbei keine Lösung darstellen. Sie fördern lediglich den bereits vorhandenen Leistungsdruck zwischen den Hochschulstandorten und Hochschulformen. Darüber hinaus fördern sie die Tatsache, in direkte gegenseitige Konkurrenz um die begrenzten Mittel treten ...
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Anspruch auf BAföG: unabhängig von der Herkunft, dem Alter, der Dauer des Studiums und dem Einkommen der Eltern! Die LAK Bayern sieht das BAföG als ein wirkungsvolles Instrument zur Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Um diesem Anspruch weiter gerecht zu werden, ist eine umfassende Reform des BAföG unausweichlich. Um jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, den gewünschten Bildungsweg einschlagen zu können, müssen alle Studierenden per Gesetz Anspruch auf das Breitenförderinstrument BAföG haben. Dieser Anspruch muss unabhängig von der Herkunft, dem Alter, der Dauer des Studiums und dem Einkommen der Eltern sein. Die Studienfinanzierung durch das BAföG muss sich an ...
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Eine Hochschule für alle Die LAK Bayern spricht sich für eine inklusive Hochschule aus und fordert die Gleichstellung aller Menschen und die vollständige Beseitigung von Barrieren aller Art. Hierbei ist der Begriff der inklusiven Hochschule scharf von dem der integrativen abzugrenzen. Integration bezeichnet ein Konzept, welches abgesonderte Menschengruppen (z.B. Menschen mit Behinderung) in die vermeintliche Mehrheitsgesellschaft reintegrieren möchte. Inklusion hingegen verfolgt den Grundgedanken, dass es nur eine Menschheit gibt. Daher müssen alle Menschen als Mitglieder einer Gesellschaft anerkannt werden. Absolute Barrierefreiheit, eine volle Studienflexibilität und die Gleichstellung aller Menschen sind noch lange nicht erreicht. Allen Mitgliedern einer Hochschule, die aufgrund ...
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