26
- Juni
2014
Posted By : LAK Bayern
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LAK Bayern lehnt Zugangsbeschränkung für Referendariat ab!

Wie gestern der Arbeitskreis Hochschule und Kultur der CSU bekannt gab, hat sich dieser Ausschuss, auf die bereits zuvor durch Staatsminister Spaenle angekündigten Zugangsvoraussetzungen für das Referendariat beim Lehramt verständigt. Zudem hat sich der Arbeitskreis auf den Ausbau der Beratungsangebote vor Studienbeginn eines Lehramtsstudiums geeinigt, die wahrscheinlich auch verpflichtend werden sollen. Auch der Ausbau der polivalenten Studiengänge, wurde vereinbart.

„Auch wenn wir es begrüßen, dass das Studium des Lehramts vermehrt an das Bachelor/Mastersystem angeglichen werden soll, kann dies nicht schlicht als Zusatzangebot forciert werden. Die sinnvolle und flächendeckende Umstellung des Lehramtsstudiums auf das Bachelor/Master System muss vielmehr die Regel sein, um den Studierenden beispielsweise die Möglichkeit zu geben, nach dem erfolgreichen Bachelor einen fachlichen Master anzuschließen. Die angekündigte Zugangsbeschränkung zur Absolvierung eines Referendariats lehnen wir zudem entschieden ab.“, so Anja Zürn, Sprecherin der Landes- Asten-Konferenz Bayern.

Christiane Fuchs, Referentin der LAK für Bildungseinrichtungen und Schule ergänzt: “Es darf nicht sein, dass Noten über die pädagogische Eignung künftiger Lehrerinnen und Lehrer entscheiden. Bereits jetzt kann beobachtet werden, dass der Leistungsdruck unter den Lehramtsanwärterinnen und -anwärter enorm hoch ist und dabei die pädagogische und didaktische Eignung ins Hintertreffen gerät. Zudem ist es sehr problematisch, dass Personen, denen der Zugang zum Referendariat verwehrt wird, nach einem mehrjährigen Studium ohne vollwertigen Abschluss dastehen. Schließlich wird vonseiten des Ministeriums regelmäßig betont, dass das erste Staatsexamen alleine noch keinen berufsqualifizierenden Abschluss darstellt.“

“Die Landes-ASten-Konferenz Bayern sieht die vermehrte Einführung von Beratungsangeboten für Lehramtsstudierende zwar sehr positiv, damit darf aber die Erhöhung des Drucks auf die Studierenden nicht mit einhergehen, denn Lehrerinnen und Lehrer müssen vor allem auf die pädagogischen Herausforderungen vorbereitet werden.”, so Samuel Hartung, Sprecher der LAK abschließend.

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