18
- November
2013
Posted By : LAK Bayern
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Studierende machen auf Mangel an Masterstudienplätzen aufmerksam

Nachdem bereits in den Sommermonaten diesen Jahres von verschiedenen Seiten lautstark mehr Masterplätze für Absolvierende der Bachelor Studiengänge gefordert wurden, soll der Forderung nun Nachdruck verliehen werden. Allen Studierenden, die ein Masterstudium beginnen wollen, muss auch ein Masterstudienplatz zur Verfügung stehen. Das fordert die Landes-ASten-Konferenz Bayern, verschiedene Studierendenschaften möchten in dieser Woche mit Aktionen darauf aufmerksam machen. Denn obwohl kurzfristig die Zahl der Plätze erhöht werden soll, müssen die Hochschulen langfristig finanziell besser ausgestattet werden, damit auch ausreichend Masterplätze geschaffen werden können.

“Im Sinne der Freien Bildung, muss es allen Menschen möglich sein, nicht nur ein Studium aufzunehmen, sondern vielmehr dieses auch fortzuführen, so wie es die Studierenden individuell für richtig empfinden.” so Anja Zürn, Sprecherin der Landes-ASten-Konferenz Bayern. Auch wenn es durchaus Studierende gibt, die mit dem Bachelor von der Hochschule gehen möchten, so gibt es auch viele Studierende die nach dem Bachelorstudium ein Masterstudium aufnehmen möchten oder, auf Grund ihres Berufswunsches, sollten. Zürn weiter: “Diesen Studierenden darf das Masterstudium, nicht verwehrt werden, weil der Bildungsträger, der Freistaat Bayern, den Hochschulen nicht die nötigen Finanzmittel zur Verfügung stellt.” “Die Mechanismen, die im Zuge des doppelten Abiturjahrganges eingeführt wurden, zeigen auf, dass den Verantwortlichen primär wichtig war viele Studierende an die Hochschulen zu bringen, ohne über die durchschnittlichen 3-4 Jahre eines Bachelorstudiums hinaus zu planen,” ergänzt Samuel Hartung, Sprecher der Landes-ASten-Konferenz Bayern. “Die Annahme, dass nur einem Bruchteil der Bachelorstudierenden ein Masterstudium ermöglicht werden soll, geht schlicht an der Lebensrealität vieler Studierender vorbei,” so Hartung. Wo in einigen Studiengängen der Bachelor den adäquaten Abschluss darstellt, ist dieser in anderen der Master. Diesen Studierenden keinen Studienplatz zur Verfügung zu stellen ist zu kurz gedacht und gleichzeitig nicht angemessen. Bei vielen Studiengängen ist die Erwartung der zukünftigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ähnlich wie beispielsweise in der Psychologie, wo der Masterabschluss beinahe unabdingbar ist. Aus diesem Grund muss Bildung über den Bachelorabschluss hinaus ein freies Gut darstellen und ein Masterstudienplatz für alle Studierenden ermöglicht werden.

Des weiteren ist zunehmend zu beobachten, dass die Mobilität der Studierenden durch Zugangsvoraussetzungen eingeschränkt wird. Die Hochschulen verschließen sich durch diese Bewerberinnen und Bewerbern anderer Hochschulen gegenüber, beispielsweise durch die Anforderung bestimmter Module. Auch hier muss Abhilfe geschaffen werden und ausreichend Kapazitäten, damit allen interessierten Bacholorabsolvierenden ein Masterstudium ermöglicht werden kann.

An den Aktionen beteiligen sich unter anderem die Studierendenvertretungen der Hochschule München, der Universität Bamberg, der Universität Regensburg und der Universität Würzburg.
Im Laufe der Woche werden zudem regelmäßig Bilder verschiedener Studierenden bei facebook gezeigt, welche ihre Statements zur Situation der Masterstudienplätze aufzeigen: www.facebook.com/LAK.Bayern

Am Dienstag findet in Würzburg eine Demonstration zum Thema statt, Beginn ist 14 Uhr am Wittelsbacherplatz.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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