16
- Januar
2013
Posted By : LAK Bayern
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Beginn des Volksbegehrens gegen Studiengebühren wird von zahlreichen Aktionen der Studierenden begleitet

Nach jahrelangen Protesten gegen die Studiengebühren haben die Studierenden nun die Möglichkeit, die Campusmaut selbst abzuschaffen – morgen beginnt der 14-tägige Eintragungszeitraum zum Volksbegehren gegen Studiengebühren.
Hierzu Stefan Erhardt, Sprecher der LAK Bayern: „Seit der Einführung der Studiengebühren im Sommersemester 2007 haben wir für die Abschaffung gekämpft. Nun setzen wir alles auf das Volksbegehren und mobilisieren noch einmal alle Kräfte – denn diese einmalige Chance, die unsozialen Gebühren abzuschaffen, werden wir nutzen. An den vielen Hochschulstandorten in ganz Bayern fanden schon im Vorfeld des Volksbegehrens zahlreiche Aktionen statt und weitere sind während des Eintragungszeitraumes geplant.“

Um die erforderlichen 940.000 Unterschriften zu bekommen, wird das Volksbegehren durch gemeinsame öffentlichkeitswirksame Aktionen aller Bündnispartner, wie Demonstrationen oder Podiumsdiskussionen begleitet. Bereits am vergangenen Samstag zog eine Demonstration, an der auch viele Nichtstudierenden teilnahmen durch Nürnberg, um Passantinnen und Passanten auf das Volksbegehren aufmerksam zu machen. In Würzburg fand am Montag ein Bildungsspaziergang statt und die Studierendenvertretungen in München veranstalten als Auftakt morgen eine Laternendemonstration zum Rathaus, um sich dort gemeinsam einzutragen. An zahlreichen weiteren Hochschulstandorten in Bayern kommt es zu ähnlichen Aktionen.

„Bei einer kürzlich veröffentlichten repräsentativen Umfrage sprachen sich 72 % der Befragten gegen Studiengebühren aus. Das zeigt uns, dass Studiengebühren nicht nur von der Mehrheit der Studierenden, sondern von der gesamten Bevölkerung abgelehnt werden“, so Franziska Traube, ebenfalls Sprecherin der LAK Bayern. Traube weiter: „Wir sind zuversichtlich, dass das Volksbegehren ein Erfolg wird. Studiengebühren sind nicht nur ein Thema, das die etwa 330.000 Studierende in Bayern betrifft. Es geht hier um mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Bayern und geht damit alle etwas an.“

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